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Was ist ein Bellyboot?

Bei dem Begriff Bellyboot handelt es sich, zumindest für fachfremde Menschen, um ein wenig selbsterklärendes Wort. Zusammen setzt sich der Begriff als eine eingedeutschte Übersetzung aus Belly Boat, doch das ergibt auch nicht deutlich mehr Sinn. Es kann sich darum bei einem Bellyboot nur um einen fachlichen Namen handeln, der ein bestimmtes wassertüchtiges Fahrzeug beschreibt. Und in der Tat ergibt das viel mehr Sinn, denn aufgrund der besonderen Ausführung dieser Boote, vor allem nach dem Prinzip der ersten Generation, werden viele Zusammenhänge klar.

Die ursprüngliche Idee zur Gestaltung eines Bellybootes ist inspiriert worden vom Prinzip des Rettungsrings. Dementsprechend glichen die ersten Miniboote für Angler dieser Art auch großen Schwimmreifen, in denen eine Sitzmöglichkeit integriert wurde. Das Konzept war genial, in der Umsetzung ließ diese erste Version des Bellybootes allerdings einiges zu Wünschen übrig. Vor allem in Bezug auf Stabilität und Manövrierbarkeit konnten diese Bellyboote noch nicht richtig überzeugen. Doch die grundsätzliche Idee stand und wurde weiter entwickelt.

Aktuelle Ausführungen von Bellybooten sind der Grundform treu geblieben, werden jedoch vielmehr in V-Form oder in U-Form ausgeführt. Dabei ergibt die Form des Minibootes für Angler eine Art Halbkreis, in den ein Sitzplatz eingefügt ist und der in der Vorderrichtung offen gestaltet wird. Der Angler sitzt dabei auf dem vorgesehenen Sitzplatz und ist zuverlässig damit verbunden durch ein entsprechendes Sicherungssystem. Das Besondere am Bellyboot ist dabei, dass die Beine quasi komplett ins Wasser reichen.

Der Angler trägt demnach eine wasserdichte und wärmende Hose, die idealerweise bis zu den Achseln reicht und bündige, wasserabweisende Stiefel. Über diese Stiefel werden spezielle Paddelflossen für die Nutzung des Bellybootes gezogen. Mit diesen erhält der Angler Stabilität und kann sich in die gewünschte Position bewegen. Dabei sind beide Hände frei und können für die verschiedenen Aufgaben beim Angeln ungestört eingesetzt werden.

Im Grunde ist ein Bellyboot also eine Mischung aus Schlauchboot und Schwimmreifen. Das kleine Boot ist praktisch und kompakt faltbar. Beim Aufpumpen werden separate Kammern mit Luft gefüllt, die nicht direkt miteinander verbunden sind. Im Gegensatz zu den Bellybooten der ersten Generation, die nur aus einer großen Luftkammer bestanden, bietet das System getrennter Kammern bei einer möglichen Leckage deutlich mehr Sicherheit und genügend Zeit, um das sichere Ufer zu erreichen.

Ein Bellyboot ist allerdings deutlich kleiner als ein handelsübliches Schlauchboot und wird außerdem nicht mit Paddeln bewegt, sondern nur mit den Füßen und Beinen. Daraus ergibt sich eine große Wendigkeit und Präzision, die beim Angeln dem Fangerfolg sehr zugutekommt. Schließlich bietet sich dem Angler mit einem Bellyboot ein ideales Gefährt, um abseits des Uferbereichs nach potenten Fanggründen zu suchen.
Für Angler unterschiedlicher Erfahrung und Kenntnis bietet sich ein Bellyboot unbedingt an. Es ist praktisch und leicht zu handhaben, wobei auch die Pflege, Wartung und Einlagerung denkbar unkompliziert sind. Mit ein paar wenigen grundlegenden Anwendungshinweisen bietet sich darum mit einem Bellyboot die optimale Ausrüstung für lange und erfolgreiche Angelausflüge.

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